Wie verdient ein Quiz auf Kopfkasten Geld?
Du hast ein Quiz auf Kopfkasten erstellt und fragst dich: „Wie kommt es, dass manche Quiz richtig Geld bringen – und andere nicht?"
Hier erfährst du, wie die Auszahlung direkt an die Popularität deines Quiz gekoppelt ist – und was das konkret bedeuten kann.
Das Prinzip: Werbung pro Lernsitzung
Wichtig zu wissen: Werbung wird nicht bei jedem Start eines Quiz angezeigt, sondern am Ende einer Lernsitzung. Eine Lernsitzung umfasst meist mehrere Fragen – und nach Abschluss wird eine Anzeige eingeblendet.
Gerade bei großen Quiz braucht man viele Lernsitzungen, um alle Fragen mindestens einmal zu sehen. Durch das Spaced-Repetition-Prinzip (wiederholtes, verteiltes Lernen) werden besonders umfangreiche und beliebte Quiz häufiger gespielt – und damit öfter monetarisiert.
Beispiel: Dein Quiz hat 300 Fragen. Pro Lernsitzung werden z. B. 10 Fragen bearbeitet. Um alle Fragen einmal zu sehen, braucht es mindestens 30 Lernsitzungen – und damit werden mindestens 30 Werbeanzeigen ausgespielt. Da viele Nutzer:innen Fragen wiederholen (Spaced Repetition), steigt die Zahl der Lernsitzungen und Werbeeinblendungen weiter.
So hängt dein Verdienst nicht nur von der Anzahl der Quiz-Starts ab, sondern vor allem davon, wie aktiv und regelmäßig dein Quiz genutzt wird!
Rechenbeispiele: Wie viel kann ein Quiz bringen?
Die wichtigste Kennzahl ist der CPM (Cost per Mille): Das ist der Betrag, den Werbetreibende für 1.000 Werbeeinblendungen zahlen. Im Bildungsbereich liegt der CPM meist zwischen 1 € und 5 €.
Beispiel 1: Ein großes, aktives Quiz
Dein Quiz hat 500 Fragen. Pro Lernsitzung werden immer 10 Fragen bearbeitet. Um alle Fragen einmal zu sehen, braucht eine Person mindestens 50 Lernsitzungen. Viele Nutzer:innen wiederholen die Fragen mehrfach (Spaced Repetition). Insgesamt werden 200.000 Lernsitzungen im Monat gemacht. Am Ende jeder Lernsitzung wird eine Werbung angezeigt. Bei einem CPM von 2,50 € ergibt das: 200.000 Lernsitzungen = 200.000 Werbeeinblendungen. 200.000 / 1.000 = 200. 200 x 2,50 € = 500 € Werbeeinnahmen.
Wie viele Nutzer:innen braucht man dafür? Wenn eine Person im Schnitt 100-200 Lernsitzungen macht, reichen schon 1.000-2.000 sehr aktive Nutzer:innen, um auf 200.000 Lernsitzungen zu kommen.
Davon gehen z. B. 30 % an dich als Fragenersteller:in – also 150 € für dieses eine Quiz (in einem Monat)!
Beispiel 2: Ein riesiges Quiz mit 2.000 Fragen
Dein Quiz hat 2.000 Fragen. Pro Lernsitzung werden immer 10 Fragen bearbeitet. Um alle Fragen einmal zu sehen, braucht eine Person mindestens 200 Lernsitzungen. Wenn 2.000 Nutzer:innen aktiv lernen und wiederholen, entstehen schnell 400.000 oder mehr Lernsitzungen im Monat. 400.000 / 1.000 = 400. 400 x 2,50 € = 1.000 € Werbeeinnahmen.
Beispiel 3: Ein kleines Quiz
Dein Quiz hat 20 Fragen. Pro Lernsitzung werden immer 10 Fragen bearbeitet. Es braucht nur 2 Lernsitzungen, um alle Fragen einmal zu sehen. Selbst bei 100 Nutzer:innen und insgesamt 300 Lernsitzungen im Monat ergibt das: 300 / 1.000 = 0,3. 0,3 x 2,50 € = 0,75 € Werbeeinnahmen.
Du siehst: Je größer und beliebter dein Quiz, desto mehr Lernsitzungen und Einnahmen sind möglich. Aber auch kleine Quiz können sich lohnen, wenn sie oft genutzt oder von anderen übernommen werden.
Du verdienst auch dann Geld, wenn du Fragen verbesserst (Remix) oder wenn deine Fragen von anderen in deren Quiz übernommen werden. So lohnt sich Qualität und Engagement doppelt!
Wie wird das Geld verteilt?
Das Modell ist einfach und fair: Fragenersteller:innen erhalten 30 %, Thema-Ersteller:innen 20 % und die Plattform (Kopfkasten) 50 %. So profitieren alle, die an einem erfolgreichen Quiz beteiligt sind.
Sind die Zahlen echt?
Ja! Die Beträge in unseren Blogartikeln basieren auf echten Auszahlungen und aktuellen CPM-Werten. Sie können schwanken, weil sie von der Nutzung und den Werbepreisen abhängen – aber wir zeigen immer realistische Beispiele.
Wann wird ausgezahlt?
Wichtig: Eine Auszahlung ist erst möglich, wenn du insgesamt mindestens 70 € an Einnahmen gesammelt hast. Die Beträge aus verschiedenen Monaten werden dabei einfach aufsummiert.
Beispiel: Monat 1: 20 € Einnahmen. Monat 2: 40 € Einnahmen (Summe: 60 €). Monat 3: 30 € Einnahmen (Summe: 90 €). Sobald du die 70 €-Grenze überschritten hast, kannst du eine Auszahlung über den gesamten Betrag (hier: 90 €) beantragen.
Fazit: Ob dein Quiz viel oder wenig einbringt, hängt direkt von der Nutzung ab. Je mehr Menschen dein Quiz spielen, desto größer dein Anteil. Kopfkasten sorgt für eine faire, transparente Verteilung – und du hast es selbst in der Hand. Und: Ausgezahlt wird, sobald du die 70 €-Schwelle erreicht hast!