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23.10.2025

Warum Wissen teilen das neue Lernen ist

Teil 1 von 4 der „Von 0 zum Creator"-Serie
Dein erstes Lernset | Monetarisierung & Abrechnung | Best Practices für Lernsets

Es gibt eine einfache Regel beim Lernen: Wer anderen etwas erklärt, versteht es selbst am besten. Das ist keine neue Erkenntnis, aber in der digitalen Lernwelt wird dieser Effekt oft unterschätzt.


Warum funktioniert das so gut?

Wenn du versuchst, jemandem ein Konzept zu erklären, merkst du schnell, wo dein eigenes Verständnis noch Lücken hat. Du musst Zusammenhänge klarer formulieren, verschiedene Perspektiven berücksichtigen und komplexe Ideen in einfache Worte fassen.

Vielleicht kennst du das: Du erklärst einem Freund ein schwieriges Thema und plötzlich macht es auch für dich selbst mehr Sinn. Dieser Effekt ist gut dokumentiert – in der Lernforschung spricht man vom "Lerneffekt durch Lehren".

Mehr dazu findest du bei Wikipedia: Wissensmanagement oder im Asana Knowledge Management Guide.


Von der Theorie zur Praxis

Auf Kopfkasten kannst du eigene Lernsets erstellen und mit anderen teilen. Das Prinzip ist einfach: Du stellst Fragen zu einem Thema zusammen, das du gut kennst oder gerade lernst. Andere können diese Fragen nutzen, du bekommst Feedback und verbesserst das Set weiter.

Am besten fängst du mit etwas an, das du wirklich verstanden hast – einem Teilgebiet aus deinem Studium, einem Hobby oder einem Fachthema aus deiner Arbeit. Ein Set mit 20-30 guten Fragen reicht für den Anfang völlig aus.

Wenn du mit anderen zusammen Inhalte entwickeln willst, können Tools wie Padlet oder Miro beim Brainstorming helfen.


Wissen wächst durch Teilen

Das Interessante an geteilten Lernsets: Sie bleiben nicht statisch. Andere können deine Fragen übernehmen, anpassen oder mit eigenen Inhalten kombinieren – die sogenannte Remix-Funktion. So entstehen nach und nach bessere, vielfältigere Lernressourcen.

Das ist nicht nur theoretisch interessant. In der Praxis bedeutet es: Du profitierst von der Arbeit anderer, und andere profitieren von deiner. Eine Win-win-Situation.

Mehr über das Konzept von Lerncommunities findest du bei Softguide: Lern-Community.


Fazit

Wer Wissen teilt, lernt doppelt: einmal beim Verstehen und noch einmal beim Erklären. Plattformen wie Kopfkasten machen es einfach, diesen Effekt zu nutzen – durch eigene Lernsets, durch Feedback von anderen und durch die Möglichkeit, gemeinsam bessere Lerninhalte zu entwickeln.

Weiterführende Literatur:

Weiter zu Teil 2: Dein erstes Lernset