So funktioniert das Geldverdienen mit Kopfkasten
Bei Kopfkasten kannst du eigene Fragen erstellen, Themen veröffentlichen und sogar Inhalte remixen. Doch wie genau wird entschieden, wer wie viel verdient? Hier findest du die Antworten.
Inhalte & Strukturen
Damit Lernen in Kopfkasten übersichtlich bleibt, gibt es drei Ebenen:
-
Thema
Das Dach über allem – zum Beispiel „MedAT“, „Englisch B2“ oder „Jura Grundstudium“. -
Decks
Unterkapitel oder Module innerhalb eines Themas.
Beispiele: „Biologie“ oder „Chemie“ beim MedAT, „Grammatik“ oder „Vokabeln“ beim Englisch-Thema. -
Fragen
Die eigentlichen Multiple-Choice-Aufgaben, mit denen gelernt wird.
Jede Frage kann mehrfach genutzt und auch in anderen Decks remixt werden.
Zusätzlich gibt es Tags – sie helfen, Inhalte besser zu organisieren.
- Ein Deck kann z. B. die Tags „MedAT“ und „Biologie“ tragen.
- Eine Frage kann z. B. die Tags „Zellbiologie“ oder „Genetik“ haben.
So entsteht ein flexibles System: klar strukturiert in Themen und Decks – aber auch quervernetzt durch Tags.
Einnahmequellen
Werbung (aktuell)
- Kopfkasten finanziert sich durch Werbung.
- Die Werbeeinnahmen werden anteilig verteilt.
Abos (zukünftig)
- Nutzer:innen können ein Abo abschließen (z. B. werbefrei, Premium-Features).
- Der Abonnementpreis wird anteilig verteilt – je mehr deine Inhalte genutzt werden, desto größer dein Anteil.
Aufteilung der Einnahmen (30 / 20 / 50)
- Fragenersteller:innen: 30 %
- Thema-Ersteller:innen: 20 %
- Plattform (Kopfkasten): 50 %
Klar und einfach: 30 / 20 / 50.
Remixing & Fairness
Exakte Dublette
- Beispiel: „Was ist die Hauptstadt von Frankreich?“ (Antwortoptionen: London, Paris, Berlin, Wien).
- Wird automatisch erkannt.
- Ergebnis: Original-Ersteller erhält die 30 %.
- Thema-Ersteller:innen bekommen weiterhin ihre 20 %.
- Neue Kopien werden nicht angenommen.
Qualitativ bessere Version
- Ursprünglich: „Was ist die Hauptstadt von Frankreich?“ (Antwortoptionen: London, Paris, Berlin, Wien).
- Neue Version: „Welche Stadt ist seit dem frühen Mittelalter die Hauptstadt von Frankreich?“ (Antwortoptionen: Paris, Lyon, Bordeaux, Marseille).
- Ergebnis: Wird als neue Frage anerkannt.
- Neuer Fragenersteller erhält die 30 %.
- Die alte Version bleibt im System (für Nachvollziehbarkeit), wird aber nicht mehr für Remixes freigegeben.
Beispielrechnung
Ein Thema erzielt 100 € Einnahmen durch Werbung.
- Fragenersteller:innen: 30 €
- Thema-Ersteller:innen: 20 €
- Plattform (Kopfkasten): 50 €
So profitieren alle Beteiligten:
- Fragenersteller:innen für die Inhalte.
- Thema-Ersteller:innen für die Struktur.
- Plattform für Betrieb, Entwicklung und Reichweite.
Fazit
Mit Kopfkasten kannst du nicht nur lernen, sondern auch verdienen:
- Fragen erstellen → dein Wissen bleibt dein Asset.
- Themen veröffentlichen → deine Kurationsarbeit wird belohnt.
- Remixen → selbst mit bestehenden Inhalten kannst du Anteile sichern.
Je besser und nützlicher deine Inhalte, desto mehr profitieren Lernende – und desto mehr profitierst auch du.